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Nothilfe Mensch e. V.
Im Dienst der Menschlichkeit.

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Sich den betroffenen Menschen offen und ohne Wertung zu begegnen, ist zentraler Grundsatz unserer Arbeit!



Guten Tag,

für arme und wohnungslose Menschen und insbesondere für Menschen, die obdachlos auf der Straße leben (müssen), sind die kommenden Tage kein Fest der Besinnung, sondern eine ziemlich schwierige Zeit.

Spätestens am 24.12. gegen Nachmittag, wenn es dunkel wird, beginnt der sogenannte "Helferrückzug". Folgt in den Tagen vor Weihnachten eine Weihnachtsfeier auf die andere, trennt sich spätestens am eigentlichen Fest der Nächstenliebe die Spreu vom Weizen. Und siehe da: Die Orte, wo Menschen ohne ein warmes Zuhause jetzt noch hingehen können, sind an einer Hand abzuzählen.

Matze aus Berlin zum Beispiel berichtet von einem 3-Gänge-Menü, dass vom Bündnis Solidarisches Kreuzberg organisiert wird. Markus aus Frankfurt am Main berichtet von einer Kirche, die die ganze Nacht über geöffnet ist für, wie er schreibt, "Arme und Bedürftige". Mit Sicherheit wird es auch an vielen anderen Orten Veranstaltungen wie diese geben. Aber im Grunde wird in diesen Tagen die soziale Spaltung zwischen drinnen und draußen, zwischen reich und arm, zwischen warm und kalt, zwischen gemeinsam und allein sein, besonders deutlich.

Wir wissen aus dem Lukasevangelium, dass Josef und die hochschwangere Maria nach Bethlehem mussten, dort aber keine Unterkunft fanden (oder bezahlen konnten?) und deshalb notdürftig in einem Stall Unterkunft fanden - mehr geduldet als willkommen.

Alle Menschen, die eine Notunterkunft schon mal von innen gesehen haben, wissen, dass es sich dabei in der Regel um zwangsgemeinschaftliche Massennotunterkünfte handelt, die häufig tagsüber wieder verlassen werden müssen. Wer das schon mal hat erleben müssen, dem ist klar, dass es gute Gründe gibt, dort nicht hinzugehen sondern lieber sich draußen nach einem Schlafplatz umzusehen.

In den ganzen zweitausend Jahren hat sich nicht wirklich etwas verändert: Nach wie vor bleiben Menschen draußen, ohne Wohnung.

Und das müsste nicht sein. Das Beispiel Finnland zeigt, dass es möglich ist, jedem einzelnen Menschen eine Wohnung anzubieten. Deshalb ist in Finnland Obdachlosigkeit vollständig überwunden. Und die wenigen obdachlosen Menschen, die es dann immer noch gibt, genießen die volle Aufmerksamkeit der Obdachlosenhilfe. Weil das die Menschen sind, die ganz offensichtlich noch weitergehende Hilfen benötigen.

Das Finnische Beispiel einer erfolgreichen Bekämpfung setzt natürlich voraus, dass es kommunale Wohnungsbestände gibt, die obdachlosen Menschen bedingungslos zur Verfügung gestellt werden. Leerstand gibt es ja in Deutschland hinreichend, der für diese Zwecke genutzt werden könnte.

Sind die Feiertage also ein Anlass für Besinnung und Freude? Ja auf jeden Fall.

Wir werden auch im kommenden Jahr gemeinsam weiter arbeiten an dem Ziel, Wohnungslosigkeit zu bekämpfen und die Situation obdachloser Menschen erträglicher zu machen.

Nutzen wir die kommenden Tage, um Kraft zu sammeln für Treffen, für Austausch, Kampagnen und Aktionen, um diesem Ziel gemeinsam ein Stück näher kommen können.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen Allen frohe Feiertage und einen guten, gesunden Start ins neue Jahr.


Obdachlose Menschen brauchen unsere Hilfe!
Viele Tausend obdachlose Menschen leben in bitterer Armut auf unseren Straßen. Der bitteren Kälte, Wind und Wetter ausgesetzt. Sie werden verachtet, vertrieben und gedemütigt. Oft missbraucht und geschlagen. Sie sind Schutz- und wehrlos. Sehr oft krank. Sie brauchen uns, damit Sie wieder eine Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben! Ein Leben in Frieden, Freiheit und Sicherheit.


Ganz besonders werden immer große, wetterfeste Rucksäcke, wetterfeste Schlafsäcke, kl. Zelte und Isomatten sowie kleine Gaskocher und andere Hilfsmittel benötigt.
Zahlreiche Angebote mussten schon einstellt werden, weil alle Tätigkeiten von ehrenamtlichen Helfern ausgeführt werden und viele (ältere) Helfer nun auch zur sogenannten „Corona-Risikogruppe“ gehören.



Deshalb möchten wir Sie um Spenden für diese Menschen  bitten. Mit Ihren Spenden können wir diesen Menschen helfen. Wir danken Ihnen schon jetzt für Ihre Unterstützung und Ihr gutes Herz. Gerne nehmen wir neben Geldspenden auch Sachspenden entgegen: Immer gebraucht werden Kaffee, Tee, Mineralwasser, Milch,  Nahrungsmittel aller Art wie Reis, Zucker, Kartoffeln, Gemüse, Käse, Wurst, Margarine, Butter, Marmelade, Gewürze und Konserven aller Art.

Sofern Sie uns damit unterstützen möchten, können Sie und direkt anrufen, unter 01 63 / 145 28 11, vielen Dank.



Wir, die Nothilfe Mensch e. V. engagieren uns seit Jahren, regelmäßig und ganzjährig für hilfsbedürftige Menschen, so dass diesen Menschen, die auf der Straße leben müssen, geholfen werden kann und sie wieder Menschenwürde erfahren dürfen. Denn gerade diese Menschen haben es verdient, dass man sie würdig behandelt und nicht fallen lässt.
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