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Nothilfe Mensch e. V.
Im Dienst der Menschlichkeit.

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Sich den Bedürftigen offen und ohne Wertung zu begegnen, ist zentraler Grundsatz unserer Arbeit.
Wir alle sind der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet, jeder Mensch braucht die Chance für ein menschenwürdiges Leben - auch die obdachlosen Menschen hierzulande.

 

Obdachlosigkeit ist das bittere Ende eines langwierigen Prozesses und die extremste Form von Armut in Deutschland.

Die Obdachlosigkeit in Deutschland steigt:

Im vergangenen Jahr (Stand Nov. 2017) waren 1,2 Millionen Menschen ohne Wohnung, 52.000 Menschen leben direkt auf der Straße und es werden immer mehr! Hauptgrund ist nicht Zuwanderung, sondern eine seit Jahrzehnten verfehlte Wohnungspolitik und eine unzureichende Armutsbekämpfung. Die gut zwei Millionen Zuwanderer bis 2018 weiten das Problem in den kommenden Jahren entsprechend aus.

Etwa 37.000 junge Menschen unter 27 Jahre sind in Deutschland von Wohnungs- oder Obdachlosigkeit betroffen.
Der Großteil von ihnen ist volljährig, etwa ein Fünftel (7.400) ist minderjährig. Unter 14-Jährige stellen somit die "Ausnahme" dar, wie öffentliche Institutionen immer wieder betonen. Ein Drittel der betroffenen Jugendlichen lebt ausschließlich auf der Straße und ist damit obdachlos. Das geht aus einer Erhebung hervor, die das Deutsche Jugendinstitut (DJI) 2017 veröffentlicht hat.


Obdachlose haben keine Lobby
- denn verwahrloste, oft angetrunkene Menschen passen nicht zum Image vieler - z.B. prominenter Spendensammler - deshalb fehlen Hilfsinitiativen ständig Geld für die Direkthilfe!

- obdachlosen Menschen wird für ihre Situation die Alleinschuld gegeben. "Niemand muss in Deutschland obdachlos sein",
so ein häufiges Vorurteil großer Bevölkerungsteile.
- obdachlose Menschen bekommen ja auch "Hartz 4", so ein weiteres Vorurteil vieler (unwissender) Bürger.
Dabei ist dies schlichtweg unwahr. Denn sie erfüllen gar nicht die gesetzlich vorgegebenen Voraussetzungen um
diese Leistungen zu erhalten.


Wohnen ist keine Ware und auch kein Luxus, sondern ein Menschenrecht..
Denn Wohnungslosigkeit verletzt die Menschenwürde jedes Einzelnen, missachtet individuelle Grundrechte und schadet unserer gesamten Gesellschaft.


Jeder Obdachlose hat seine Geschichte - niemand wird obdachlos geboren.
Anders als man oft meint, ist das Leben auf der Straße fast nie das Ergebnis einer Entscheidung. Denn das Leben auf der Straße ist hart und gefährlich; es ist ein täglicher Kampf ums Überleben. Jedes Jahr sterben viele Menschen an Erschöpfung oder durch die Kälte.
Noch viel weniger ist es eine Entscheidung für die Freiheit; die Lage der Obdachlosen ist von großer Verletzbarkeit gekennzeichnet, weil man gezwungenermaßen von allen abhängig ist, auch bei den elementarsten Bedürfnissen. Man ist Aggressionen ausgesetzt, der Kälte, der Demütigung, vertrieben zu werden, weil man unerwünscht ist.


Recht auf Menschlichkeit
Viele Obdachlose nehmen z. B. kein belegtes Brötchen von Passanten an, weil Fälle dokumentiert sind, in denen die angebotenen Brötchen mit zerkleinerten Rasierklingen oder Fäkalien verschnitten oder versetzt worden waren.
- Obdachlose erhalten keinen Zutritt in städtische Notunterkünfte, wenn sie betrunken sind oder Tiere dabei haben.
- Wenn sie sich dort lautstark beschweren, kommen sie auf eine schwarze Liste und der Zugang wird Ihnen für einen längeren Zeitraum verwehrt, egal wie kalt es draußen ist.
- Obdachlose bringen oft nicht mehr die Kraft auf, um Hilfe zu bitten, wenn es darum geht, wieder Zugang zu unserem Sozialsystem zu finden.


Wir, die Nothilfe Mensch e. V. engagieren uns regelmäßig für hilfsbedürftige Menschen in Deutschland, so dass diesen Menschen, die auf der Straße leben müssen geholfen werden kann und sie wieder Menschenwürde erfahren dürfen. Denn gerade diese Menschen haben es verdient, dass man sie würdig behandelt und nicht fallen läßt. (sehen Sie mehr über unser Engagement in "Presse über uns")


Wo soziale Gerechtigkeit systematisch und dauerhaft verletzt wird, da gedeiht die Armut


Das Gute, das wir tun, schaffen wir gemeinsam mit Ihnen,
den Menschlichkeit braucht Unterstützung.
Hier können Sie bequem und sicher Online Spenden:
 


Eine steuerabzugfähige Spendenquittung senden wir Ihnen bei Spenden von mehr als 200 € unaufgefordert zu.
Bei Spenden bis 200 € reicht der Einzahlungsbeleg bzw. Ihr Kontoauszug für die Anerkennung bei Ihrem Finanzamt völlig aus! 
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