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Nothilfe Mensch e. V.
Im Dienst der Menschlichkeit.

Begegnungscafe "Dein Name ist Mensch"


Aus aktuellem Anlaß, hier noch einmal -zur Klarstellung- die Wahrheit:


Niemand, absolut niemand hat von der damaligen Leiterin und alleinvertretungsberechtigten Vorsitzenden der Nothilfe Mensch e. V. anlässlich der behördlich auferlegten, vorübergehenden "Cafe"-Schließung, verlangt, .."sie solle  binnen einer Stunde"...."ihre Sachen packen und ausräumen"...
Diese Darstellung ist schlichtweg unwahr und frei erfunden! (Wie kämen wir auch dazu!). Es gibt hierfür auch keinerlei "Zeugen" in Form von "Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten". Diese können lediglich die Schließung bezeugen, nicht aber eine falsche Darstellung der Ereignisse (sie müsse ausräumen).

Die „filmreife“ Räumung des gesamten Inventars, wurde allein und ausschließlich von ihr veranlasst und inziniert. Eine Notwendigkeit hierfür gab es nicht und wurde auch zu keinem Zeitpunkt von ihr verlangt. Schließlich bleiben die Räumlichkeiten -trotz des vorübergehenden Betriebsverbots durch das Bauaufsichtsamt- weiterhin im Mietbesitz des Vereins. Das Cafe hätte nach Einholung der geforderten Nutzungsänderung weiterhin dort betrieben werden können.
  

07.06.2019










Die Verbreitung unwahrer ehrenrühriger oder rufschädigender Tatsachen muss sich grundsätzlich niemand gefallen lassen. Der hiervon betroffene Verein wie auch unmittelbar betroffene Mitarbeiter können sich hiergegen wegen Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte zur Wehr setzen.

Als Grundlage für ein Verbot sind in der Praxis vor allem auf § 823 BGB in Verbindung mit § 186 Strafgesetzbuch (StGB) gestützte Ansprüche wegen übler Nachrede von Bedeutung. Dies hat im Zivilprozess den Vorteil, dass derjenige den Beweis für die Richtigkeit der angegriffenen ehrenrührigen Tatsachenbehauptung erbringen muss, der sie aufgestellt hat
Das bedeutet: nicht der Verein muss die Unwahrheit beweisen, was im Einzelfall schwierig sein kann, sondern der Urheber der Äußerung deren Wahrheit.
Bei übler Nachrede (§ 186 StGB) droht eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren, im Falle der Verleumdung (§ 187 StGB) sogar bis zu fünf Jahren. 

Der Unterschied zwischen beiden Straftaten besteht darin, dass der „Verleumder“ eine Behauptung in Kenntnis ihrer Unwahrheit absichtlich verbreitet.


30.05.2019


Offener Brief der Nothilfe Mensch e. V.


An die Chefredaktion der Rheinischen Post:

Ihr unseriöser, rufschädigender Artikel vom 29.05.2019 durch Ihren Reporter Sven Schalljo


Zum Thema „Begegnungscafe Dein Name ist Mensch“ ist am o. g. Datum folgender Artikel erschienen:
https://rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/krefeld-das-begegnungscafe-dein-name-ist-mensch-musste-schliessen-ein-streit-mit-dem-verein-dein-name-ist-mensch-war-eskaliert_aid-39104317


Es trifft zu, das Ihr Reporter, Sven Schalljo uns kurz vor der Veröffentlichung dieses Artikel angerufen hat. Herr Schalljo befragte unser Vorstandsmitglied nach dem Grund der Schließung des in Rede stehenden Begegnungscafes.

Wir erläuterten ihm den im Wesentlichen wiedergegebenen Sachverhalt im Artikel, zum Thema Bauaufsichtsamt der Stadt Krefeld, wenngleich unsere Erklärung nur in sehr verkürzter Form dort wiedergegeben worden ist.

Daraufhin fragten wir Herrn Schalljo, ob er noch weitergehende Fragen an uns hätte. Er verneinte dies, woraufhin wir ihm noch anboten, uns jederzeit anrufen und befragen zu können. Er meinte, er hätte keine Fragen mehr und beendete das Gespräch.

Der daraufhin verfasste Zeitungsartikel, ist nicht nur im äußersten Maße rufschädigend sondern schlichtweg unseriös. Allein wegen seiner inhaltlichen Brisanz hätte ein seriöser Journalist den Wahrheitsgehalt zuvor recherchieren müssen.

Herr Schalljo hat es stattdessen vorgezogen, bei dem so rufgeschädigten Verein lediglich nach dem Grund der Schließung des Cafes zu fragen und wichtige Themen wie zum Beispiel ….“Ungereimtheiten auf Seiten des Vereins“….fragwürdige Buchungen (im Zusammenhang mit Spendengeldern)“…..“mehrfach sei die Steuerfahndung im Cafe vorstellig geworden“….usw., außen vor zu lassen und gar nicht erst zu erwähnen.

Stattdessen setzt er dann einen solchen Artikel öffentlich ab:

Pikant ist die Entwicklung auch deshalb, weil Tophofen in den vergangenen Wochen immer mehr Ungereimtheiten auf Seiten des Vereins festgestellt haben will. In einer Etage des Gebäudes, in der eigentlich Übergangszimmer für Obdachlose eingerichtet werden sollten, die auch teilweise mit Hilfe von Freiwilligen und Spenden gebaut worden seien, entstanden plötzlich Büroräume, erklärt Tophofen. Am Eingang tauchte ein Briefkasten mit vier Firmennamen auf. „Von denen war aber nie jemand hier. Sie hängen wohl mit den Personen der Nothilfe Mensch zusammen“, sagt Tophofen. Auf Vereinskonten, die auch Spendengelder enthielten, habe sie fragwürdige Buchungen festgestellt, mehrfach sei die Steuerfahndung im Café vorstellig geworden und habe nach den Firmeninhabern gefragt.

Zu keinem Zeitpunkt wurde uns dabei Gelegenheit gegeben, sich zu diesen Vorwürfen und Unwahrheiten zu erklären.

Selbstverständlich lassen wir daher zur Zeit über unsere Anwälte prüfen, inwieweit sich auch Ihr Reporter, Herr Schalljo strafbar gemacht hat. Auch zivilrechtliche Ansprüche des ruf geschädigten Vereins gegenüber Ihrer Zeitung lassen wir prüfen.

Denn weder ist bei uns „mehrfach die Steuerfahndung vorstellig geworden“, noch gibt es „fragwürdige Buchungen“ im Bezug auf Spendengelder.


Da sich dies selbstverständlich leicht beweisen lässt, haben wir bereits gerichtliche Schritte gegen „Frau Tophofen“ eingeleitet, die dieser in den kommenden Tagen zugehen wird.

Auch schon deshalb, weil "Frau Tophoven" als leitendes Vereinsvorstandsmitglied besondere -
gesetzlich vorgeschriebe Treuepflichten- und Verschwiegenheitspflichten gegenüber dem Verein hat, den sie aber durch ihre selbstinzinierte Schmutz- und Verleumdungskampagne in gröblicher Weise verletzt hat.

Der Verein hat Frau "Tophofen" als Leiterin des Begegnungscafes immer unterstützt. So erhielt sie für Ihre Tätigkeit u. a. ein Handy, einen neuen Laptop und ein gebrauchtes Fahrzeug zur Verfügung gestellt. Auch finanziell hat sich unser Verein -weit über die dafür hereinkommenden Spenden hinaus- für das Projekt Begegnungscafe "Dein Name ist Mensch" engagiert. Auch wurde sie nicht mit "ihrem" Cafe "vor die Tür gesetzt".   

Die „filmreife“ Räumung des gesamten Inventars, wurde allein und ausschließlich von ihr veranlasst und inziniert. Eine Notwendigkeit hierfür gab es nicht und wurde auch zu keinem Zeitpunkt verlangt. Schließlich bleiben die Räumlichkeiten auch trotz des vorübergehenden Betriebsverbots durch das Bauaufsichtsamt weiterhin im Mietbesitz des Vereins. Das Cafe hätte nach Einholung der geforderten Nutzungsänderung weiterhin dort betrieben werden können, wenngleich die in Rede stehende "Nutzungsänderung" sehr aufwendig und kostenintensiv ist.

Denn neben baulichen Um- bzw. Einbaumaßnahmen ist auch die Erstellung von neuen Bauzeichngen und Bauplänen für das gesamte Haus durch einen Architekten notwendig, der sodann auch den Antrag einzureichen hat. Diese Leistung ist eigentlich vom Hauseigentümer (der hier Vermieter ist) zu beauftragen und nicht von uns als Mieter. Hier stehen wir immer noch in Verhandlungen.

Das von ihr angesprochene "Wohnprojekt für  Jugendliche und junge Erwachsene" im 1. OG war zwar zu Beginn einmal diskutiert worden, wurde jedoch wegen der fehlenden Genehmigung dafür schnell wieder "Ad acta" gelegt. Es war ergo von Beginn an klar, dass sich ein solches Projekt dort nicht umsetzen lässt. Dafür hätten erst neue Räumlichkeiten gefunden werden müssen, so dass dieses Thema vertagt wurde.

Demzufolge hatten wir einvernehmlich beschlossen, dort Büroräume für Beratung und Verwaltung einzurichten. Selbst Frau "Tophofen" hatte dort ihr eigenes Büro!

Im 2. OG hatten wir absprachegemäß einen großen Aufenthaltsbereich für Kinder und Jugendliche eingerichtet. Ausgestattet mit Billardisch, Kicker und weiteren Spielmöglichkeiten. Auch hierfür erhielt Frau "Tophofen" die alleinige Leitung.

"Frau Tophofen" hatte somit nicht den geringsten Grund, eine solche Schmutz- und Verleumdungskampagne zu inizieren und loszutreten. Uns fehlen für dieses Verhalten schlichtweg die Worte. 

Im Gegensatz zu "Frau Tophofen" können wir des Gesagte jederzeit belegen.


Abschließend noch ein Hinweis: Wenn Sie einmal eine seriöse Berichterstattung lesen möchten, lesen Sie den Artikel Ihrer Kollegin bei der Westdeutschen Zeitung (WZ), der heute dazu erschienen ist:

 

HILFE FÜR OBACHLOSE:Die Stadt sucht neue Räume für ein Begegnungscafé

 

Krefeld Keine Baugenehmigung: Der Treffpunkt „Dein Name ist Mensch“ an der Marktstraße ist geschlossen worden.

von Chrismie Fehrmann WZ Krefeld
 

Das Begegnungscafé für Obdachlose an der Marktstraße „Dein Name ist Mensch“ ist geschlossen. Zurzeit gibt es lediglich Brötchen für hilfsbedürftige Menschen vor dem Haus. Zwischen Betreiberin Sabrina Tophofen und dem Verein „Nothilfe Mensch“ gibt es Streit.

Verein eröffnet Café

Ich hatte am 1. August ein Café an der Kölner Straße eröffnet“, erzählt Sabrina Tophofen, die einst als jüngstes Straßenkind Deutschlands bekannt wurde und darüber zwei Bücher geschrieben hat. „Ich weiß, was es bedeutet, kein Dach über dem Kopf zu haben und nichts zu essen.“

Tophofen weiter: „Dann waren Verantwortliche des Vereins „Nothilfe Mensch“ an mich herangetreten und hatten vorgeschlagen, ab November ein Begegnungscafé an der Marktstraße zu betreiben.

Mit Erfolg: Wenn es kalt wurde, sind zwischen 100 bis 150 Leute gekommen, ansonsten waren es zwischen 30 und 50.“

Unten das Café, oben ein Wohnprojekt, um die Obdachlosen zu sozialisieren und darüber ein Bereich für Kinder und Jugendliche für Hausaufgabenhilfe und Betreuung.

Was ist passiert?

Dann allerdings gab es laut der Stadt eine Beschwerde aus der Nachbarschaft: „Bei einem Ortstermin mit Vertretern des Vereins ist festgestellt worden, dass keine Baugenehmigung für die Nutzung der Räume als Begegnungscafé vorliegt. Daraufhin hat die Bauaufsicht der Stadt die Verantwortlichen wiederholt aufgefordert, wie beim Ortstermin zugesagt, einen notwendigen Bauantrag zur Nutzungsänderung für eine Gastronomie zu stellen, um den Betrieb zu legalisieren und weiter führen zu können. Die Nutzung des Erdgeschosses als Begegnungscafé wurde, da keine unmittelbare Gefahr vorlag, zunächst nicht untersagt“, erklärt Stadtsprecher Dirk Senger.
Die Nutzungsänderung ist nur mit Bauplänen über einen Architekten möglich, die konnten wir nicht vorweisen, da wir noch mit dem Vermieter in Verhandlungen standen“, erklärt Horst Renner, vom Vorstand des Vereins.

Seine weiteren Recherchen hätten jedoch ergeben, dass 1990 bereits eine Nutzungsänderung für eine Sportschule in der ehemaligen Lagerhalle erteilt worden sei, berichtet Renner weiter. „Wir haben die Unterlage an das Bauamt gefaxt, mussten jedoch trotzdem einen neuen Antrag über einen Architekten stellen.“ Auch eine Fristverlängerung sei nicht gestattet worden, sagt er. „Wir haben gekämpft bis zur letzten Minute.

Wir mussten das Café schließen, nicht räumen“, erklärt er. Die Betreiberin habe überreagiert und gleich die Möbel abtransportieren lassen.

Der Betrieb des Begegnungscafés ist laut Stadt durch den Verein ,Nothilfe Mensch` selbst eingestellt worden. Das sei der Bauaufsicht am 26. Mai mitgeteilt worden. Der Betreiberin sei am 24. Mai die Situation von der Bauaufsicht geschildert worden.

Zwischen Sabrina Tophofen und den weiteren Vorständen der „Nothilfe Mensch“ gibt es jetzt so große Streitigkeiten, dass Anwälte seitens des Vereins hinzugezogen werden sollen.

So geht es weiter

Tophofen hat direkt begonnen, neue Räume zu suchen. Montag könnte schon etwas Neues feststehen. „Die Stadt unterstützt die Betreiberin aktiv bei der Suche nach einem neuen Standort“, so Dirk Senger.


Man fragt sich hier ernsthaft, warum kann eine Westdeutsche Zeitung (WZ) seriös und sachlich über diese Angelegenheit berichten und die Rheinische Post (RP) nicht?!

Stattdessen übernimmt man dort völlig ungeprüft straf bewährte Unwahrheiten und beschädigt damit in inakzeptabler Weise nicht nur den Ruf einzelner Verantwortlicher, sondern auch einen seit Jahren bekannten und seriös arbeitenden Verein.
Sie sollten sich schämen!


Nothilfe Mensch e. V.,
vertreten durch den Vorstand



Allgemeiner Hinweis für Presseberichterstattungen:

Ein wichtiger Bereich rufbeeinträchtigender Äußerungen ist etwa die Verdachtsberichterstattung. 

Obwohl naturgemäß in einer solchen Situation noch gar nicht feststeht, ob der im Raum stehende Vorwurf sich letzten Endes erhärtet und es zu einer rechtskräftigen Verurteilung kommt, darf die Presse bereits über den bloßen Verdacht berichten. Angesichts der damit verbundenen Prangerwirkung für den Betroffenen ist dies aber nur in engen Grenzen zulässig:

  • es muss ein erhebliches öffentliches Informationsinteresse bestehen,

  • es sind hinreichende tatsächliche Anhaltspunkte für die Richtigkeit des Verdachts erforderlich,

  • der Sachverhalt muss sorgfältig recherchiert und dem Beschuldigten Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt werden und

die Darstellung hat ausgewogen zu erfolgen und darf zu keiner Vorverurteilung führen.


 27.05.2019

Liebe Leser, Freunde und interessierte Bürger:

Leider mussten wir heute unser Begegnungscafe vorläufig schließen. Wir sind damit einer behördlichen
Weisung nachgekommen, nachdem wir noch bis zuletzt versucht hatten, eine Fristverlängerung zu
erhalten. Hintergrund dafür ist eine Weisung des Bauamtes der Stadt Krefeld, die uns den Betrieb des
Begegnungscafes untersagt hat, nachdem wir zuvor von jemand dort angezeigt worden sind.

Man verlangt von uns, dass wir über einen Architekten einen sogenannten Nutzungsänderungsantrag
bezüglich des Gebäudes beantragen und einreichen. Der Architekt muss hierfür die Gebäulichkeit neu vermessen und entsprechende Baupläne völlig neu erstellen. Sodann muss damit dann der Nutzungsänderungsantrag eingereicht werden. Wenn wir dann die an uns gestellten Bauauflagen erfüllt haben, wird dass Gebäude von der städtischen Bauaufsicht geprüft und im Idealfall abgenommen und wieder freigegeben werden.

Dies alles kostet viel Geld, Geld dass wir zur Zeit dafür noch nicht haben. Daher blieb uns immoment nichts anderes übrig, als die Räumlichkeiten kurzfristig zu schließen und den Betrieb einzustellen.

Wir werden nunmehr im Verein beraten, wie wir dort weiter verfahren werden. Soviel vorläufig dazu, wir werden an dieser Stelle über den Fortgang weiter berichten.

© by 2019 Nothilfe Mensch e. V.